Mit der Karriere eines jungen Offiziers im Jahre 1795 begann in Frankreich - besonders unter den Anti-Royalisten, die Hoffnung auf grundsätzliche politische Veränderungen in Europa aufzukeimen. Dieser Offizier errang für Frankreich - mit dem Oberbefehl über die französischen Streitkräfte, den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Entgegen aller Hoffnungen vieler Bürger Europas erzwang dieser Offizier (durch politische Taktiken) nicht nur die Einschränkung der demokratischen Gewaltenteilung in Frankreich, sondern auch die Selbstkrönung zum Empereur des Française am 2.Dezember 1804, - zum Französischen Kaiser. Der Name dieses vormals jungen Offiziers war Napoléon Bonaparte.
1805/ 1806
Die expansive Politik Napoléons führte 1805 zum 2.Krieg mit Großbritannien und somit auch gegen Österreich-Ungarn, - zur Schlacht von Austerlitz, wo die österreichisch-ungarischen Armeen besiegt wurden. Dalmatien, das nach der Besetzung Venedigs 1797 durch Napoléon an Österreich-Ungarn fiel, wurde als Provinz Illyricum französisches Protektorat.

1806 marschierten die Truppen Napoléons in Dubrovnik ein. Der Stadtstaat Republica Ragusina, die freie Republik Dubrovnik, wehrte sich mit allen politischen Möglichkeiten gegen die Besetzung. Die Republik wurde am Ende aufgelöst und Teil des Protektorats Illyricum.

Nach der Niederlage Napoléons in Rußland 1812/13 und der darauf folgenden Befreiungskriege durch die Armeen Rußlands, Preußens und Österreichs, erfolgte die Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress von 1814. Dubrovnik hoffte auf seine Wiederherstellung, doch Dalmatien und Dubrovnik fielen Österreich-Ungarn zu. Bis 1918 sollte Dubrovnik Teil Österreich-Ungarns bleiben. Die freie Republik Dubrovnik hatte für immer aufgehört zu existieren.

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